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Koran und Wissenschaften

  Uranus Said

Koran im Allgemeinen:

Der Koran ist die heilige Schrift des Islam. Es enthält Offenbarungen, die Allah an den Propheten Mohammed richtete. Koran bedeutet aus dem Arabischen übersetzt „das oft zu lesende Buch“. Es wurde im Jahre 650 n. Ch. Zusammengestellt und seit dem nicht mehr geändert. Der Koran besteht as 114 Suren (Abschnitten), die jeweils in Ayas (Versen) eingeteilt sind. Der Koran ist in einer einfachen und verständlichen Sprache geschrieben, sodass jede Generation es versteht. Das Heilige Buch umfasst alle Bereiche des Lebens, die wiederum beweisen, dass es eine direkte Offenbarung Allahs ist. Für die Muslime wird es als eine Rechtleitung dargestellt. Man soll diesen Rechtleitungen folgen und es akzeptieren, denn darin besteht der Wille Gottes, dem man sich ganz und gar unterwerfen soll. Die grundlegende Botschaft des Korans ist, dass es nur einen Gott gibt, der Schöpfer aller Dinge ist.

Es besteht zum größten Teil aus Verordnungen, Empfehlungen und Warnungen vor dem Jüngsten Gericht. Es gibt auch Erzählungen über all unsere Propheten und ihren Leben. Darüber hinaus umfasst der Koran Regeln zum religiösen Leben sowie zur Heirat, Scheidung und Erbe. Wie schon erwähnt steht im Koran über alles geschrieben, u. a. auch über wissenschaftliche Tatsachen, welche die Menschheit erst in den letzten Jahrhunderten entdeckt hat.

Der Koran lädt den Menschen ein, ständig nachzudenken und das ihm von Gott verliehene Geschenk des Intellekts zu Gunsten der Menschheit zu nutzen. Er ermutigt ihn mehr über die Welt, den Universum, über die Natur und alle Ereignisse, die in ihr stattfinden, herauszufinden. Man muss über die Geheimnisse, die in der Natur verborgen sind, erforschen und versuchen es zu entdecken. So das höchste Gebet ist es, dass man Wissenschaft treibt. Je mehr sich die Muslime anstrengen mehr über die Welt zu erfahren, desto näher kommen sie zu Allah.

Beginnen möchte ich mit der Astronomie und zwar mit der Urknalltheorie. Wie alle schon wissen, war das Universum am Anfang eine einzige Masse, aus einer Gasmasse. Laut Astronomen gab es einen Urknall, so eine Art gewaltige Explosion, die die Entstehung der Galaxien verursacht hat. Mit der Zeit formten sich daraus Sterne, Planeten, die Sonne, der Mond genauso wie die Erde. Die Gasmasse wird im Koran als der Rauch erwähnt.

Es besagt:

„Dann umfasste Er in seiner Absicht den Himmel und er war wie Rauch; Er sagte zu ihm und zur Erde: Kommt zusammen, willig oder unwillig. Und sie sagten: wir kommen, in willigem Gehorsam.“ (41:11)

„Sehen die Ungläubigen denn nicht, dass der Himmel und die Erde vereint waren, bevor wir sie auseinander spalteten?“ ( Sure 21, Vers 30 )

Die Art und Weise auf der das Universum entstand, wurde erst im letzten Jahrhundert entdeckt, wobei es im Koran schon vor 14 Jahrhunderten geschrieben war.

Schauen wir uns nun die Sonne und ihre Rotation an. Vor langer Zeit glaubten die Menschen. Vor alle die griechischen Philosophen, dass die Erde wie eine Scheibe ist und dass die Sonne sich um sie dreht. Jedoch im 16.Jahrhundert hat der berühmte Astrophysiker Kopernikus seine heliozentrische Theorie der Bewegung der Planeten. Und seit dem Johannes Kepler die Theorie bestätigen und beweisen konnte, hat man endlich gewusst, dass es die Sonne ist, die still steht und dass die Erde samt der anderen Planeten sie bekreisen. Man hat dadurch auch entdeckt, dass die Planeten um ihre Achse rotieren.

Jedoch all diese Forschungen und Missverständnisse würde es nicht geben, wenn die Menschen den Koran lesen und zwar aufmerksam lesen würden. Denn jedes Detail des Universums ist im Koran vorhanden:

„Und Er ist es, der die Nacht und den Tag erschuf, und die Sonne und den Mond. Und alle schwimmen auf ihrem runden Kurs.“ (21:33)

Die Astronomen haben auch eine Entdeckung gemacht, die schon jedem bekannt ist, nämlich, die Existenz individueller Umlaufbahnen von den Planeten und ihren Rotationen. Allah sagt: „Alle schwimmen auf ihrer eigenen Bahn“ (36:40).

Oder ein anderes Beispiel zur Astronomie nämlich das expandierende Universum. Expandieren bedeutet Dehnung.

Edwin Hubble war derjenige, der es durch seine Beobachtungen nachweisen konnte, dass sich das Universum dehnt. Im Koran wird es folgendermaßen beschreiben und zwar „Mit Kraft und Können erschufen Wir den Himmel. Wahrlich, wir haben die Kraft es auszudehnen!“ (51:47)

Es ist auch interessant, dass die Wissenschaftler solange dafür gebraucht haben um herauszufinden, dass die Sonne nicht für immer existieren wird, sondern irgendwann erlöschen wird. Laut den Astronomen, hat die Sonne zurzeit schon die Hälfte seiner ursprünglichen Größe verloren. Soviel Nachforschen wäre nicht notwendig, wenn sie im Koran den Satz gelesen hätten der besagt: „ Und die Sonne läuft ihre Bahn, für eine festgelegte Zeit; das ist die Bestimmung der Mächtigen, des Allwissenden.“ (36:38)

Also diese Beispiele bestätige die Tatsache, dass Allah der Schöpfer des Weltalls und des ganzen Universums ist. Denn zur Zeit der Offenbarung waren die Araber nicht derart fortgeschritten in Astronomie, dass sie solche Dinge behauten könnten.

Aus dem Bereich der Physik kann ich zwei Beispiele geben und zwar über die Existenz des kleinsten Teilchens „dem Atom“ und über die Relativität der Zeit.

Vor jüngster Zeit hat man noch nicht gewusst, dass man auch das kleinste Teilchen auch in noch kleinere Teilchen spalten kann. Die Atomspaltung ist eine Entwicklung des 20. Jh. Jedoch beinhaltet wiederum der Koran diese Tatsache und besagt, dass man auch das kleinste Ding in ein noch kleineres zerlegen kann, sodass es in keinem Buche mehr stände.

Das die Zeit etwas Relatives ist, ist heute ein nachgewiesenes wissenschaftliches Faktum. Albert Einstein war der Entdecker dieses Wunders. Er hat damals mit seiner Relativitätstheorie die Welt erschüttert. Denn er meinte, dass die zeit abhängig von Position und Geschwindigkeit des Beobachters ist. Heute ist es selbstverständlich.

Der Koran zitiert folgendes: “Und siehe, ein Tag bei deinem Herren ist wie 100 Jahre von denen, mit denen ihr rechnet.“

Aus diesem Satz kann man ausschließen, dass die 6 Tage in denen die Welt erschaffen wurde, keine 6 tage sind. Wenn ein tag bei Allah 1000 Jahre bei uns sind, dann hat es sehr lange gedauert, bis die Welt erschaffen wurde.

Also wenn man nachdenkt, ist es unglaubwürdig, dass unser Prophet, der ein Analphabet war, darüber berichtet haben könnte. Die Tatsache, dass die Relativität der Zeit so klar im Koran erwähnt wird, schon vor 14 Jh, ist ein weiterer Beweis, dass der Koran ein heiliges Buch ist.

Betrachten wir den Zusammenhang zwischen Koran und der Wissenschaft Biologie an. Dazu gibt es viele Themen die man besprechen könnte. Aber ich möchte mit dem Menschen und seiner Entwicklung beginnen. Im Koran wird die Entwicklung des menschlichen Embryos sehr genau beschrieben. So genau, dass die westlichen Wissenschaftler erstaunt waren, als sie die Übereinstimmung mit ihren Forschungen entdeckt haben.

Die Stadien der Embryonalentwicklung werden erwähnt:

„Und wahrlich, wir erschufen den Menschen aus einer Substanz aus Lehm. Alsdann setzten wir ihn als einen Samentropfen in eine für ihn sichere Ruhestätte. Dann bildeten wir as dem Tropfen ein Blutklumpen (im Koran als alaqah beschrieben), dann bildeten wir den zu einem Fleischklumpen usw.“(23:13)

Es ist undenkbar, dass dies alles schon vor 14 Jh. Im Koran stand, denn die moderne Wissenschaft hat über die Stadien des Embryonalentwicklung erst im 20. Jh. erfahren. Und zwar wurde dies nur mit den modernen technologischen Werkzeugen möglich. Denn soweit von der Geschichte der Embryologie bekannt ist, war von den Stadien des menschlichen Embryos bis zum vorigen Jh. wenig bekannt. Aus diesem Grund können die Beschreibungen im Koran im 6. Jh. nicht aus wissenschaftlichem Wissen basieren.

Jeder der eine Allgemeinausbildung hat, weiß schon, dass der menschliche Körper zu 80% aus Wasser besteht. Das ist nicht nur bei den Menschen, sondern auch bei den Tieren so. Davon wird auch im Heiligen Buch berichtet:

„Wir erschufen aus Wasser jedes lebende Wesen. Wollen den die Ungläubigen nicht glauben?“(21:30)

Bei den Pflanzen wussten die Menschen nicht, dass auch diese verschiedene Geschlechter besitzen. Die Botanik stellte fest, dass jede Pflanze Geschlechtsmerkmale aufweist:

„Und er sandte Wasser vom Himmel. Mit ihm erzeugten wir Paare verschiedener Pflanzen.“(20:53)

Es gibt auch weitere Beweise, dass der Koran von Allah, dem Allwissendem, herab gesandt wurde. Im Koran kommen auch unwesentlichen Feststellungen vor, wie zum Beispiel das Leben der Menschen, der Tiere und Vögel in Gemeinschaften, über den Bienentanz und über die Kommunikation von Ameisen. Denn „Biene“ und „Ameise“ sind einzelne Suren im Koran.

Man findet im Koran sogar aus dem Bereich der Geographie (z.B. Wasserkreislauf), Geologie (Berge), Mathematik und sogar Ozeanographie (Trennung von Süß- und Salzwasser) viele Informationen.

Wenn man all dies im Koran vorfindet, was erst vor kurzem nachgewiesen wurde, kommt man zu dem Schluss, dass der Koran ein Heiliges Buch ist. Wichtig aber vor allem sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Koran, die der Wahrheit entsprechen und keine Aussage ein Widerspruch war. Jedoch will der Koran kein Wissenschaftliches Buch sein. Denn es werden die wissenschaftlichen Wahrheiten nicht direkt beschrieben, es wird nur drauf hingewiesen.

Die Frage ist, warum ist die islamische Gesellschaft trotz dieses Wissens so zurück geblieben?

Den so gesehen, könnten die Muslime den Koran lesen und alles in Ihm vorfinden, was die westlichen Wissenschaftler mit ihren hochtechnologischen Apparaten zu erforschen versuchen.

Es gibt mehrere Antworten zu dieser Frage:

  1. sind islamische Länder in den letzen Jh. sehr verarmt. Das bedeutet, dass sie sich keine modernen technologischen Werkzeuge leisten können um Forschungen durchführen zu können.
  2. Die Muslime sind sehr faul geworden. Sie wissen schon, dass sie beten, fasten und Koran lesen müsse. Jedoch konzentrieren sie sich beim lesen des Korans nicht auf das was im Koran steht. Sie versuchen nicht einmal zu verstehen, was Allah ihnen beibringen will. Bei den Meisten ist es nur das auswendig lernen und durchlesen, aber die genaue Bedeutung wissen sie nicht.

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